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Gras-Master selber bauen für EUR 7,50!


15.07.08 18:11

Grasmaster selber bauen für EUR 7,50!

Vor allem langes Wildgras sieht auf Modelleisenbahnanlagen einfach nur gut aus. Aber nur, wenn die Halme auch vorbildgetreu senkrecht stehen. Dies erreicht man z.B. mit dem Gras-Master von Noch, einem Gerät, das die Grasfasern elektrostatisch auflädt, sodass sie sich senkrecht aufstellen. Die unverbindliche Preisempfehlung des Gras-Masters liegt jedoch bei 149,99 €, was viele Modellbahner wohl vom Kauf des ansonsten genialen Gerätes abhält. Dazu kommt, dass das Gerät sein Geld wirklich nicht wert ist, da es nur aus aller billigsten Komponenten besteht. Ein reiner Fantasiepreis also. Da ist mal wieder Selberbauen angesagt.

Grasmaster selber bauen für EUR 7,50!

Wie es geht, hat mir ein Holländer auf der Faszination Modellbau Messe in Sinsheim Anfang des Jahres gezeigt. Die Idee ist also zugegebenermaßen nicht von mir.
Es gibt verschiedene Anleitungen, wie man eine Hochspannung erzeugen kann, die nötig ist, um die Halme zum Stehen zu bringen. Der Selbstbau der gesamten Schaltung ist aber nicht ungefährlich und außerdem unnötig aufwändig. Statt dessen verwenden wir die Schaltung aus einer elektronischen Fliegenklatsche. Die gibt es z.B. für 6,49 € bei Pearl, meine ist vom Penny-Markt und hat 4,99 € gekostet. Ansonsten benötigt man nur noch ein kleines Küchensieb aus Metall, eine stabile Stecknadel mit möglichst großem Kopf und ein etwas längeres Stück Kupferlitze. An Werkzeug braucht man einen passenden Schraubenzieher, eine Bohrmaschine, einen Seitenschneider und ein Lötgerät. Und dann geht es auch schon los.

Die Batterien werden aus der Fliegenklatsche entnommen und der Griff aufgeschraubt. An der Elektronik macht man einfach gar nichts, dann passiert auch nichts. Der vordere Teil mit dem Drahtgitter wird entfernt, die Anschlüsse kann man ablöten oder einfach abschneiden.
An einen (beliebigen) der beiden Anschlüsse wird nun das lange Kabel angelötet (ca. 60-100 cm), an das andere Ende des Kabels kommt die Stecknadel. Jetzt kommt der schwierigste Teil des Umbaus, das Sieb muss mit dem Griff der Fliegenklatsche stabil verbunden werden. Dazu werden passende Löcher in den Griff des Siebes gebohrt, hierbei muss man etwas experimentieren, bis alles richtig sitzt und am Ende stabil verschraubt werden kann.

Grasmaster selber bauen für EUR 7,50!

Bevor man den Griff der Fliegenklatsche wieder verschließt, muss noch der zweite Anschluss des alten Metallgitters mit dem neuen Metallsieb verbunden werden. Da der Edelstahlgriff sich nicht löten lässt, habe ich das Kabel hier auf ca. 2 cm abisoliert und um den Griff gewickelt und anschließend mit Lötzinn fixiert (gelber Pfeil). Nun den Griff wieder schließen und fest verschrauben und fertig ist der Gras-Master im Eigenbau, für nur etwa 7,50 € bei einer Bauzeit von etwa einer Stunde. Und völlig ungefährlich, da ja an der Elektronik nichts verändert wurde.

Man könnte natürlich den Taster der Fliegenklatsche durch einen Schalter ersetzen und versuchen, ein Gerät zu bauen, das auch äußerlich dem Gras-Master sehr ähnlich sieht, aber das ist alles gar nicht notwendig, um vorbildgerecht stehendes Gras auf der Modelleisenbahn zu erreichen.

Vorbildgerecht stehendes Gras

Die Benutzung des selbst gebauten Gras-Masters ist natürlich genauso einfach wie bei Noch: Man streicht eine Fläche mit Weißleim ein, steckt die Stecknadel mit dem Kabel am besten direkt in den Leim oder wenigstens in die Nähe und schüttelt den mit Grasfasern gefüllten Apparat über der Weißleimfläche, während man die Hochspannungstaste am Griff betätigt. Ein normales Teesieb oder kleines Küchensieb aus Metall ist übrigens bestens geeignet sowohl für normales Gras als auch für die langen Wildgrasfasern. Am besten funktioniert das Gerät, wenn man es flach über die Anlage hält, also etwa in 1-3 cm Höhe.
Man sollte die Stecknadel und das Sieb bei eingeschalteter Spannung nie gleichzeitig berühren, ansonsten wird man einen kleinen Stromschlag bekommen, der jedoch laut Bedienungsanleitung der Fliegenklatsche für Menschen und Haustiere ungefährlich ist. Beim Loslassen der Taste wird (zumindest bei meiner Fliegenklatsche) die Hochspannung kurzgeschlossen, sodass Sieb und Nadel sofort spannungsfrei sind.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass jeder Nachbau nach dieser Anleitung auf eigene Gefahr geschieht. Ich hafte für nichts; insbesondere dann nicht, wenn jemand entgegen meinen Rat an der Elektronik Veränderungen vornimmt. Trotzdem wünsche ich natürlich allen verantwortungsvollen Modellbauern und Elektronikern viel Spaß beim Basteln und gutes Gelingen!

Vorbildgerecht stehendes Gras

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Kommentare zu diesem Artikel

[1] David schrieb am 15.07.08 21:47 Uhr

Das hört sich ja mal gut an, muss ich doch gleich mal ausprobieren, kann ja nicht schaden ;) David

[2] Matze schrieb am 18.07.08 08:05 Uhr

Holländer und ihre Ideen *g*

[3] David schrieb am 19.07.08 14:35 Uhr

Ich habs ausprobiert, und es funktioniert super! Danke für den Tipp. MFG David

[4] flo schrieb am 12.09.08 16:34 Uhr

einfach genial wär ich nie drauf gekommen hab das ding nur mal in nem video gesehen und sofort danach gesucht werden wir auch nachbaun und testen

[5] jonas schrieb am 12.09.08 16:35 Uhr

echt super werde ich auf jeden fall nutzen thx :D

[6] flo schrieb am 12.09.08 18:33 Uhr

ich bins nochmal ich wollt nur sagen GÖTTLICH das is die erfindung des modellbau jahrhunderts einfach hammer danke und der zeitaufwand max 20 min auch sau geili

[7] Patrick schrieb am 04.10.08 17:33 Uhr

Welche Maschenweite für das Sieb ist ideal? Ganz eng (1 mm) oder eher weit (2 mm)?

[8] Benjamin schrieb am 04.10.08 21:26 Uhr

Ich habe ein engmaschiges Sieb und keine Probleme, auch mit den 6 mm lagen Wildgrasfasern, da diese schön gerade sind und daher beim Schütteln auch gut durch das enge Sieb fallen. Ich habe allerdings derzeit ein Problem mit einigen Feldgrasfasern von Noch, die nicht richtig gerade sind und immer verklumpen. Da hilft dann allerdings auch kein weiteres Sieb mehr. Ich habe mich deshalb schon an Noch gewendet, aber bisher noch keine Antwort bekommen, was ich mit den Klump-Fasern machen soll.

[9] Frank schrieb am 29.10.08 17:19 Uhr

das ist der Hammer, Dank der spitzen Beschreibung hab ich das Ding in ca 10 min zusammengebastelt. Da sieht mann erst mal was der Hersteller des Orginals so an Gewinn hat :-). Übrigens Elektr.Fliegenklatsche bei Ebay 1,50 und das Sieb bei Aldi -,99. PS: habe als Stecknadel einen Pin von der Korkwand genommen, der ist sehr stabil und hat einen großen Kopf. Ach so, wenn man das Sieb mit Klebeband auslegt und unten nur eine ca 2cm große Öffnung lässt, geht auch nicht soviel daneben. MFG Frank

[10] Dierk schrieb am 04.01.09 19:41 Uhr

Ein toller Tipp, genial einfach!

[11] kurt schrieb am 07.01.09 15:55 Uhr

Es funktioniert echt super. Der Meilenstein für eine schöne Modellbahn.

[12] Jan schrieb am 08.01.09 18:51 Uhr

Das Teil ist soooo genial!! Wirklich ne klasse Idee die wirklich super funktioniert! Endlich kann ich ganz einfach größere Flächen schnell und realistisch begrasen!

[13] Dirk schrieb am 16.01.09 14:15 Uhr

Hammer Ding ! Ich habs für ungefähr 6 Euro gebaut. 3 Euro das Sieb im Fachhandel und 3 Euro die Fliegerklatsche bei eBay, einfach der Hammer. Danke für die super Anleitung

[14] Harald schrieb am 18.01.09 12:34 Uhr

vielen Dank für die Anleitung, funktioniert perfekt. Jetzt wird der alte Grasmaster von Noch (der Fön, wenn den noch jemand kennt) nur noch für Grün verwendet und hiermit werden die Details mit Braun und Grau gemacht, perfekt!

[15] Thomas schrieb am 19.01.09 08:14 Uhr

Echt genial - wer denkt sich das schon - mit verschiedenen Tee Sieb Größen (Maschenweite ca. 1 mm), kann man sehr schön zwischen großen und kleinen Flächen wechseln - echt super Sache, danke für den Tipp - Ein Muss für jeden Eisenbahner und Diorama FAN - und das beste das ganze locker unter 10 Euronen :-)

[16] Maik.B schrieb am 21.01.09 11:47 Uhr

Ich habe für den zusammenbau etwa 20 min gebraucht und das ergebniss es klappt sehr gut danke

[17] Michael schrieb am 26.02.09 12:48 Uhr

Ich habe auch das Teil nachgebaut, die elektronische Fliegenklatsche habe ich bei der Schwiegermutter geschnorrt und das Sieb auch gleich bei ihr aus dem Schrank geliehen ;-) ... größtes Problem war tatsächlich die Befestigung des Sieb-Griffs. Ich habe das Ganze mit einer ordentlichen Portion Heißkleber mehr oder weniger vergossen. Hält nun bombenfest und ... es funktioniert.

[18] Jörg schrieb am 06.03.09 19:17 Uhr

Ich möchte mich nur für den klasse Tip bedanken, da ich Z baue braucht man keine Riesenflächen und nachdem ich heute das Teil nachgebaut habe bin ich total begeistert.

[19] Hanspeter schrieb am 07.03.09 11:37 Uhr

Hallo alle ECHT GENIAL Kompliment Herr Buutz Zu der Seite weiter so.Würde mir das selbst gebaute gerät mit der Fligenklatsche gerne nachbauen. Aber leiter kome ich nicht an die klatsceheran weter über Ebayl sonst irgend wo. Da ich in der CH wohne. Frage Wehr kan mir so ein Geräht besorgen, oder hat ein Hinweis für die Schweiz. Gruss an alle Modelleisenbahner

[20] Benjamin schrieb am 08.03.09 17:36 Uhr

Mit Elektronikläden in der CH kenn ich mich nicht so aus, aber über Ebay bekommt man die Fliegenklatsche auch dort. Porto könnte zwar etwas teurer sein, aber billiger wirds auch nicht, wenn ich hier in D eine besorge und dann in die CH schicke.

[21] Stefan schrieb am 09.03.09 14:15 Uhr

Hallo zusammen, kann es sein, dass das nicht mit allen Grasfasern funktioniert? Habe welche von Busch eingesetzt, ohne Erfolg. Hilft befeuchten? Sind die Noch-Fasern für den Gras-Master irgendwie speziell behandelt, damit die elektrostatische Aufladung funktioniert? Rein technisch funktioniert das Teil, der Bau ist ein Kinderspiel. Ein Tipp zum Anlöten des Kabels an den Teesieb: Wenn man die beabsichtigte Lötstelle am Sieb aufraut, z.B. mit Minidrill-Fräser, läßt sich das gut anlöten (75 W Lötkolben).

[22] Benjamin schrieb am 09.03.09 18:55 Uhr

Eigentlich sollte es mit allen Fasern funktionieren. Ich habe da nur Probleme mit dem Feldgras von Noch, aber ich glaube, das liegt daran, dass die Fasern nicht richtig gerade sind und immer verklumpen. Alles andere ging bei mir bis jetzt sehr gut.

[23] Hanspeter schrieb am 20.03.09 10:04 Uhr

Hallo Modelleisenbahner Habe nun nach langem Suchen überPeral CH. eie Mükenklatsche erworbe. Und nach anleitung um gebaut. Mit bischen Handfertikeit überhaubt kein proplem.C.a 10 Mit aufwand.Voller ervolg Ist Wirklich eine Bome Kann das ding nur weiter empfeheln. möchte dier Benjmin herzlich für den Ratschlag danken. Hoffendlich hast du noch mehr triks auf lager. Weiter so !deine seite einfach suppi. gruss hanspeter

[24] Andy schrieb am 26.04.09 17:25 Uhr

Einfach und wirkungsvoll. Eine Gute Idee. Es funktioniert einwandfrei. Habe es mit Noch Frühlingsgras getestet und das Ergebnis war völlig überzeugend...... Noch ein Kompliment zu der Webseite.... Schön gemacht! Weiter so! Gruß Andy

[25] Jörg schrieb am 07.06.09 17:04 Uhr

Beim Dänischen Bettenlager gab es die Fliegnklatsche für 3,99, bei MacGeiz für 1,99. Viel Spaß

[26] Jörg schrieb am 07.06.09 17:04 Uhr

Ab dem 01.06.09 gab es die dort...

[27] Michi schrieb am 09.06.09 21:28 Uhr

Habe mir das ding gerade zusammengebaut und bin absolut begeistert!!! Wollte mir schon den GM von NOCH kaufen und habe dann deine Seite entdeckt, vielen Dank! 120 Euro gespart, daß freut auch meine Frau! Nochmals vielen Dank, Benjamin gruss Michi

[28] stephan schrieb am 17.06.09 13:21 Uhr

Hallo ein Super Tip hatte es in wenigen Minuten zusammengebaut,aber noch ein Tip am rande niemals das Sieb und das kabel mit der Nadel zusammen anfassen,ich habe es aus versehen getan und einen ziemlich heftigen schlag bekommen.Gruß Stephan

[29] Johannes schrieb am 21.06.09 13:40 Uhr

Beim Hornbach- Baumarkt bekommt man die Fliegenklatsche für 2.95 € mit Batterien,etwas versteckt bei den Fliegengittern und Fliegentürvorhängen.

[30] Lokalbahn1961 schrieb am 07.07.09 21:21 Uhr

Habe mir zwei verschiedene Eexemplare gebaut,eines mit einem normalen Teesieb und eines noch eine Nummer kleiner.Und muß sagen ich bin Total begeistert.Habe Sie direkt verwendet an einem Norddeutschen Dioram,zu sehen unter www.mbt-kaarst.de .Ich kann nur jedem empfelen es nach zu bauen.Nochmals Riesen Dank für diese Anleitung. Gruß von der Lokalbahn1961

[31] fritz schrieb am 13.07.09 09:13 Uhr

Das Gerät ist super hat nur den Nachteil die Spannung fällt sehr schnell ab bzw. die Fasern stehen dann kaum noch auf. Trotz das ich neue Batterien einlege, hat jemand eine Idee was das ist oder was ich da machen kann.

[32] SCHNIER Elektrostatik schrieb am 25.09.09 17:28 Uhr

ACHTUNG EXTREM GEFÄHRLICH!!! Wir haben eine Fliegenklatsche untersucht. Vorab der Umbau ist extrem gefährlich! Der Aufbau der Fliegenklatsche ist simpel ein Trafo erzeugt ca. 3-4 KV welche über eine Diode gleichgerichtet wird und dann in einen Kondensator geführt wird. Der Kondensator hat 400nF was bei 3 kV eine Entladeenergie von 1800 mJ ergiebt. Für den Menschen gilt alles oberhalb von 350 mJ für gefährlich. Wir sprechen hier also vom 5fachen Wert! Bei der Fliegenklatsche ist die hochspannungsführende Elektrode durch die äusseren Elektroden abgeschirmt. Beim Umbau jedoch können beide Elektroden (Nadel und Sieb) berührt werden. Unter umständen führt die Platte welche beflockt wird Erdpotential, damit würde es reichen das Sieb zu berühern um einen Stromschlag mit 1800 mJoule zu bekommen. ALSO FINGER WEG VON DEM UMBAU

[33] Benjamin schrieb am 25.09.09 20:44 Uhr

Wie gesagt, ich übernehme keine Haftung für Geräte, die andere Leute bauen, ABER: Auch bei der nicht-umgebauten Fliegenklatsche liegen die Spannung führenden Teile offen und auf der Verpackung steht, dass die Hochspannung für Menschen und Haustiere ungefährlich sei. Auch Stephan (Kommentar 28) scheint den Stromschlag unverletzt überstanden zu haben. Soll hier eventuell Panik verbreitet werden, um unliebsame Konkurrenz loszuwerden?

[34] SCHNIER Elektrostatik schrieb am 26.09.09 11:35 Uhr

Hallo Benjamin, bei der originalen Fliegen verhält sich die Sachlage etwas anders. Es gibt dort drei bzw. zwei Elektroden. Die beiden äußeren Siebe bilden die eine Elektrode und das innere (feine) Sieb bildet die Gegenelektrode. Da die Fliegenklatsche mit Batterien betrieben wird ist keine der beiden Elektroden oder auch Pole geerdet. Daher bekommt man keinen Schlag wenn man die äußeren Gitter berührt (verhält sich wie ein Vogel auf einer Hochspannungsleitung). Schlimmer ist es, wenn man dünne Finger hat und durch die äußeren Elektroden die innere berührt. Dann bildet der Finger einen Kurzschluss. Wobei in diesem Fall der Strom nur durch den Finger läuft und nicht durch den ganzen Körper. Bei der umgebauten Fliegenklatsche sind beide Pole (Nadel und Sieb) frei zugänglich. Der schlimmste Fall ist dabei: Nadel in der einen Hand, Sieb mit der anderen berühren, dann fließt der Strom einmal quer durch den Körper und somit durch das Herz. Ein solcher Schlag kann bei einem schwachen Herz tödlich sein. Wenn man eine MDF Platte beflockt und diese mit Erdpotential verbunden ist, z.B. wenn sie auf dem Boden liegt oder der Tisch leitfähig mit dem Boden verbunden ist, dann ist der eine Pol (Nadel) Erdgebunden. Damit ist das Sieb nicht mehr potentalfrei gegen Erde sondern führt ca.4 kV gegen Erdpotential. Beim Berühren fließt der Stromimpuls durch den Arm - Oberkörper - Beine zur Erde was ebenfalls sehr gefährlich ist. Im Übrigen halte ich die Fliegenklatsche auch im Originalzustand nicht für sicher. Die Fliegenklatsche wird aufgeladen und hält die Spannung sehr lange. Es liegt also eine geladene Fliegenklatsche in der Wohnung bei der Kinder problemlos mit ihren dünnen Fingern durch die Maschen die innere und äußere Elektrode berühren können. Ich denke nicht, dass die Fliegenklatsche einer genaueren CE-Konformitätsbetrachtung stand halten würde.

[35] Benjamin schrieb am 26.09.09 15:45 Uhr

Ich habe meine Klatsche jetzt auch noch mal untersucht: Meine arbeitet mit 2 kV und wenn man den Schalter loslässt, wird die Hochspannung kurzgeschlossen (wie ich auch schon im Arikel beschrieben hatte). Beide Elektroden versehentlich mit verschiedenen Händen gleichzeitig zu berühren und dabei noch den Schalter zu betätigen, halte ich allein aufgrund der Schalter-Position für ziemlich schwierig. Das Sieb schlage ich beim Beflocken immer gegen die freie Hand, damit die Fasern schön dadurch fallen, ich habe dabei aber noch nie sowas wie einen Stromschlag verspürt. ALSO: Vielleicht kann man sich mit solchen Klatschen umbringen. Wahrscheinlich geht das sogar mit fast allen alltäglichen Gegenständen, wenn man es richtig macht. Ich werde das Gerät trotzdem weiter benutzen, ich habe da noch nie auch nur den kleinsten Stromschlag bekommen.

[36] Kurt schrieb am 12.10.09 19:44 Uhr

Wer solch einen Schwachsinn schreibt wie die Nr. 34, nur deswegen, um ihre teueren Steuerungen loszuwerden! Ich arbeite schon seit 45 Jahren als Fernsehtechniker, mir ist noch kein Fall gekannt, daß einer von unserem Gewerbe durch die Hochspannung am Fernsehgerät ums Leben gekommen ist u. die Spannung ist um das 15-fache höher! Ich selbst habe auch schon etliche Schläge abbekommen u. lebe immernoch. Da hier bei den Fliegenklatschen so wenig Strom fließt ist es unmöglich, daß es einen Normalsterblichen umhaut. Wer einen Herzschrittmacher besitzt, fest bestimmt solch ein Gerät sowieso nicht an, denn er weiß um die Gefahren. Trotz alledem sollte man beim zusammenbauen u. ausprobieren mit solchen Geräten einwenig Vorsicht walten lassen!

[37] SCHNIER Elektrostatik schrieb am 13.10.09 10:44 Uhr

Stellung zu Bericht 36 (Kurt) Lediglich die Spannung zu betrachten ist zu wenig. Ein Schlag an einem Treppengeländer durch eine aufgeladene Person kann leicht 30.000 V betragen, ist aber ungefährlich. Es geht lediglich um den Energiegehalt und dieser berechnet sich aus C*0,5*U2. In der Fliegenklatsch (zumindest die wir untersucht haben) ist das C ein Kondensator mit 400 nF was im Hochspannungsbereich sehr hoch ist. Die Kapazitäten bei einer Fernsehkaskade, um auf diesen Punkt einzugehen liegen im pF- Bereich. Es ist Fakt, dass bei nur 3 kV (und das liefert die Fliegenklatsche mindestens) und 400 nF (dem eingebauten Kondensator) eine Energie von 1800 mJ entnommen werden kann ferner ist auch Fakt, dass für den Menschen Elektrische Schläge mit Energien oberhalb von 350 mJ gefährlich sind. Nebenbei erwähnt führen wir keine Beflockungsgeräte für den Modellbau sondern lediglich für die industrielle Beflockung. Alle Leser können daher beruhigt sein, ich schreibe nicht aus Eigennutz. Mittlerweile arbeite ich seit knapp 10 Jahren ehrenamtlich in einem Normungsausschuss des DKE und daher mein Interesse auf diese Gefahren hinzuweisen. Noch eine kleine persönliche Bemerkung: Wer über andere schreibt, sie würden Schwachsinn schreiben sollte darauf achten, dass die eigene Argumentation einigermaßen Fundiert ist. Wir bieten Workshops im Bereich Elektrostatik zusammen mit der Physikalisch Technischen Bundesanstalt. Ich lade gerne dazu ein.

[38] Manni schrieb am 13.10.09 20:11 Uhr

nur mal kurz zum Mitkommen: NOCH (oder wie das heist) bietet einen GRaßmaster an, der im Großen und ganzen nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie das beschriebene gerät??? da habe ich mal eine Frage: ist dann der gm von NOCH nicht genauso gefährlich (wenn überhaupt???)

[39] GP schrieb am 13.10.09 22:40 Uhr

Wenn ich das richtig verstehe, dann müßten sich doch alle (etwaige.... Physik-LK ist 25 Jahre her...) Gefahren dadurch abwenden lassen, dass mann beim Streuen Latex- oder Haushaltsgummihandschuhe anzieht, oder ???

[40] SCHNIER Elektrostatik schrieb am 14.10.09 14:27 Uhr

Zu Manni [38]: Wenn der Gra0master nacdh EG Richtlinien in verkehr gebracht wird, dann darf die maximal entnehmbare Energie nicht über 350 mJ liegen. Das ist im übrigen auch kein Problem denn zum Beflocken ist nicht die Energie entscheidend. Beim Beflocken benötigt man eine ausreichende Spannung um ein elektrisches Feld aufzubauen. Die Fliegenklatsche ist jedoch zum töten von Fliegen gedacht, daher wird die Spannung in einem Kondensator zwischengespeichert. Würde man die Energie einer FK auf einen berührungssicheren Wert reduzieren, dann würde diese keine Fliegen töten. Zu GP [39] Im Prinzip ja, sofern die Handschuhe mindestens eine Durchschlagsfestigkeit von 4 kV aufweisen - also gut genug isolieren.

[41] Teesiebbegraser schrieb am 27.10.09 23:49 Uhr

DANKE !!! Der Teesieb-Begraser funktioniert super.

[42] Manni schrieb am 29.10.09 12:55 Uhr

Hallo. Habe mir den Begraser gebaut und bin begeistert. Einen Selbstversuch habe ich auch hinter mir. Es stimmt mit dem leichten Schlag den man bekommt, wenn man Sieb und Nadel zusammen anfasst. Es ist jedoch nicht sooo schlimm und ich habe es überlebt. Außerdem frage ich mich warum man Nadel und Sieb zusammen anfassen muß? Ich brauchte das normalerweise nicht. Die Nadel steckt fest im Kleber und ich kann ohne Gefahr mit der Hand gegen das Sieb klopfen, es passiert nichts. Also nochmals schönen Dank für den Super Tip.

[43] Manni schrieb am 04.11.09 23:25 Uhr

hallo anderer manni, könntest du dir bitte einen anderen nickname aussuchem? Sonst kommt butz durcheinander...↲Ps: ich auch

[44] Haderlump schrieb am 09.12.09 14:31 Uhr

Man könnte natürlich einfach den kondensator auswechseln. Da bei dieser Anwendung kein Strom fließt sollten 10 - 20 nF völlig ausreichen, und die Energie wird dann sicherlich niemanden umbringen. Sollte man keinen passenden Kondensator mit dieser Spannungsfestigkeit bekommen würde ich statt des Verbindungsdrahtes einen 5 Megohm-Widerstand einbauen . Der bregrenzt dann den Strom auf einen ungefährlichen Wert.

[45] Pixelschubser schrieb am 14.12.09 15:10 Uhr

Holla zusammen, habe mir das Teil auch zusammengebastelt. Zwei marginale Verbesserungsvorschläge habe ich jedoch: 1. die Litze, die zum Pol am Sieb geführt wird, nicht am Siebgestänge befestigen sondern aufgespleißt durch das Sieb hindurchführen und auf der Innenseite des Siebes verdrillen und verlöten. Das hält bombig fest und sieht nicht wirklich schlechter aus. 2. Anstelle einer kleinen Nähnadel habe ich eine etwas dickere Stopfnadel benutzt. Durch das Nadelöhr kann man wieder aufgespleißte Litze fädeln und auf der Rückseite verlöten. Und damit man nicht soooo leicht Gefahr läuft, sich "einen zu fangen", habe ich die Nadel durch einen Kabelquetschverbinder geführt, so dass unten nur noch 10 mm herausschauen, den Quetschverbinder zugeklemmt und mit Heißkleber verschweißt. Jetzt kann ich keinen mehr gebrutzelt bekommen, wenn ich mal das Sieb oder die Nadel falsch anfasse - und ich kann die Nadel bei festeren Untergründen auch mal mit etwas mehr Druck einstechen, ohne sie mir in die Finger zu pieken. Grüße: Martin

[46] Markus schrieb am 21.12.09 19:58 Uhr

Das ist genau nach meinem Geschmack: eine Firma verhökert eine simple Idee für teures Geld aber König Kunde denkt selber und kommt für einen Bruchteil der Kohle zum selben Ergebnis. Unglaublich das die für das Original 150,- Mücken woll(t)en. THX für die ausführliche Anleitung, sobald wieder Sommer is und die Geräte fürn Appel undn Ei zu haben sind bau ich mir eins.

[47] Pixelschubser schrieb am 22.12.09 09:44 Uhr

@ Markus Wieso so lange warten? In der "Bucht" bekommt man drei Klatschen für 9 Euro + Porto... heute sind 70 Angebote drin - da wird doch auch was passendes für Dich dabei sein. Oder willst Du wirklich bis zum Sommer warten und im nächsten Herbst anfangen zu begrasen? ;-) Ich nicht! :-)))

[48] rico schrieb am 27.12.09 13:17 Uhr

Hallo ich will es auch bauen, aber ich bin mir noch nicht sicher.

[49] Pixelschubser schrieb am 28.12.09 23:23 Uhr

??? Wieso nicht sicher? Liegt es an mangelnden Lötkenntnissen? Angst vor der Elektronik? Oder hast Du Dich von dem Hochspannungsapokalyptiker weiter oben verschrecken lassen, der hinter der Fliegenklatsche lebensgefährliches Teufelswerk vermutet? Ich würde sagen: wenn du so ein Ding brauchst, bau es Dir.

[50] rico schrieb am 02.01.10 14:47 Uhr

Hallo ich bin mir jetzt sicher ich baue mir jetzt ein.

[51] rico schrieb am 04.01.10 12:29 Uhr

Es ist perfekt, und es funktioniert prima tolle ideeeeeeee.

[52] Pixelschubser schrieb am 04.01.10 16:10 Uhr

Na siehst Du, wunderbar!

[53] Norbert schrieb am 09.01.10 18:50 Uhr

danke für diesen super tip, ich wollte mir gerade einen grasmaster kaufen der zugegebenermaßen für eine eher kleine anlage zu teuer ist. mit diesem teil geht das super, allerdings bekam ich heute kolossal eine geschossen weil ich nicht daran gedacht habe das das gerät auch noch eine zeitlang spannung nach dem ausschalten hat (kondensator).

[54] Norbert schrieb am 10.01.10 22:43 Uhr

am besten man hält das sieb nach dem benutzen kurz an den nagel damit die spannung abgebaut wird. ganz wichtig: wer an seiner anlage begrast und diese nebenher im betrieb ist, unbedingt trafos (digital) usw. abklemmen sonst geht nichts mehr. ich habe vorne auf die verlängerung des siebes einen kleinen elektromotor gesetzt und an deren welle ein kleines gewicht mit unwucht angebracht. bei gebrauch vibriert das ganze minimal und das gras fällt schön gleichmäßig durch das sieb. es wird aufgelockert und man muß nicht ewig ans sieb klopfen.

[55] Pixelschubser schrieb am 11.01.10 08:20 Uhr

Hallo Norbert, das klingt nach einer guten Idee. Hättest Du Lust, das ganze mal bildlich darzustellen oder eine schmatische Zeichnung davon zu machen? Welcherlei Motor war das, wo hast Du Ihn her? Wie hast Du ihn befestigt und wie hast du das mit dem Unwuchtgewicht hinbekommen? (Vllt. magst Du das ganze auch mal in der entsprechenden Rubrik auf www.moba-forum.de posten - die Kollegen sind da sicher sehr interessiert...) Danke Dir im Voraus: Martin

[56] Norbert schrieb am 11.01.10 18:04 Uhr

das mit dem verlinken funktioniert nicht, es kommt nichts. der link zum moba forum zeigt ladefehler an.

[57] Norbert schrieb am 11.01.10 19:19 Uhr

das verlinken klappt hier nicht, ich habe eine homepage angegeben. vieleicht hilft das. sind nur die fotos drauf. Ich hab ein Foto vom Prototypen. Einen stinknormalen kleinen Elektromotor auf das Sieb befestigen, eine nackte Lüsterklemme als Unwucht aufschrauben. Den Motor habe ich über einen normalen fahrtrafo geregelt so lässt sich die Vibration stufenlos einstellen. Ohne zu schütteln werden die Gräser ganz fein aufgetragen, das Sieb halte ich ca. 5 - 6 cm über die Fläche. Der Vorteil ist, verklumpte Grasbüchel aus der Packung werden aufgelockert.

[58] Norbert schrieb am 11.01.10 19:20 Uhr

Ist ersichtlich wenn man auf meinen Namen klickt.

[59] Pixelschubser schrieb am 12.01.10 08:14 Uhr

Sorry, mein Fehler, es müsste www.mobaforum.de heißen...

[60] Frank schrieb am 15.01.10 19:31 Uhr

Habe denn "Fliegenklatschenbegraser" gebaut und einen vollen Erfolg gehabt. Das Problem von Überspannung und Lebensgefahr kann ich aus Erfahrung nicht Teilen, bin nämlich beim ersten Test gleich auf den verwendetet Nagel gekommen. Außer einem Funken ist nichts passiert. :-) Das Problem habe ich aber gleich mit einer Pinwandnadel unter Kontrolle bekommen. Jetzt kann ich meine montierte Krokoklemme sicher befestigen.

[61] Lars schrieb am 23.01.10 15:27 Uhr

Ich habe meine Fliegenklatsche auch umgebaut. Und wie bei allen anderen hier, funktioniert der Umbau erstklassig. Vielen Dank nochmal für die wirklich tolle Umbauanleitung.

[62] rico schrieb am 25.01.10 16:43 Uhr

Es ist toll aber! Es ist toll

[63] Daniel schrieb am 01.02.10 17:31 Uhr

Hallo, vielen Dank für die sehr gute Beschreibung...innerhalb von 45 min war ich fertig und es funktioniert super. Nun werd ich noch etwas auf übungsstücken trainieren aber bald wird die Anlage in stehendes Gras getaucht. Vielen Dank, Daniel

[64] Franz schrieb am 03.02.10 13:52 Uhr

Habe mir heute auch diesen PHÄNOMENALEN Grasmaster gebaut.Kam beim suchen im Net durch Zufall auf eure Seite,da ich mir den von Noch kaufen wollte.Das letzte mal als ich so sprachlos war, ist über 20 Jahre her, als mein Boss den größten Radlader Deutschlands kaufte ( ich hatte Glück und bekam ihn.Muß jetzt anfangen meine N-Anlage zu bgrasen. Vielen Dank an Herrn Butz und an seine Großzügigkeit uns an der tollen IDEE teilhaben zu lassen.

[65] Roger schrieb am 06.02.10 20:03 Uhr

Hallo, hört sich alles super an. Kann man jede beliebige elektronische Fliegenklatsche verwenden? Welches "Gras" könnt ihr mir empfehlen, wenn ich quasi Gestrüpp zwischen brachliegenden alten Bahngleisen erstellen will? Vielen Dank Roger

[66] Pixelschubser schrieb am 06.02.10 20:23 Uhr

Hallo Roger, 1. ja. Marke egal - die Funktionsweise ist bei allen gleich. 2. ich empfehle das trockene Wildgras von Busch. Das sind recht lange Fasern, also ca. 6mm, die gehen tatsächlich recht gut durch ein feines Sieb. 3. Weitere Tipps findest Du unter www.mobaforum.de Viel Spaß beim (Nach-)bauen! Martin

[67] Roger schrieb am 06.02.10 23:16 Uhr

Hallo Martin (Pixelschubser) vielen herzlichen Dank! Roger

[68] Juan Francisco Diaz schrieb am 17.02.10 16:38 Uhr

Hallo mein Name ist Juan Francisco Diaz, ich lebe in Spanien, wie ich den Artikel kaufen? Vielen Dank und Grüße aus Spanien

[69] Benjamin schrieb am 17.02.10 20:22 Uhr

Hallo Juan, auf dieser Seite kann man nichts kaufen, es ist eine Anleitung zum selber bauen. Der angegebene Preis sind die Kosten für das benötigte Material. Alles, was man braucht, kann man auf verschiedenen Internetseiten oder in Billig-Läden kaufen. Gruß nach Spanien Benjamin Butz

[70] sebem schrieb am 22.02.10 02:54 Uhr

Hallo zusammen! was ist mit den Argumenten von SCHNIER Elektrostatik? Keine Einwände mehr seit dem 14.10.09? Ist es nun sicher oder nicht das Tel umzubauen? Grüße sebem

[71] Benjamin schrieb am 22.02.10 09:30 Uhr

Die Argumente von SCHNIER sind sicherlich inhaltlich nicht falsch und entsprechen mehr oder weniger der Rechtslage. Wie "sicher" der Umbau ist, hängt im Einzelfall von der verwendeten Fliegenklatsche ab (welche Spannung, welche Kapazität wird verwendet, wird die Spannung beim Abschalten kurzgeschlossen?). Dass ein gesunder Mensch sich mit einer im Handel erhältlichen Fliegenklatsche bleibende Verletzungen zuziehen kann, halte ich für recht unwahrscheinlich, aber ich würde es in keinem Fall darauf anlegen und alles, was hier nachgebaut wird geschieht natürlich in Eigenverantwortung. Ich selbst habe bis heute noch keinen Stromschlag abbekommen, also vorsichtige Handhabung schützt auch.

[72] Pixelschubser schrieb am 22.02.10 09:57 Uhr

Ich will ja jetzt keinen Unmut schüren, aber ich muss mir bei einem so vehementen Auftreten in einem solchen Fall schon die Frage stellen, welche Interessen hier vertreten werden. Dass ein Hersteller von Originalbegrasungsgeräten solche Beurteilungen verbreiten muss, um seine eigenen Produkte weiter zu vertreiben, ist klar - schließlich wird hiermit quasi eine Marktlücke mit eingebauter Einnahmequelle mutwillig zugeschüttet; im Grunde können wir das vergleichen mit der Situation, wenn ein findiger geist feststellen würde, dass man sein auto nicht mit Benzin betreiben müsste, sondern es genügen würde, Pipi mit Weinessig zu vermischen. Das gäbe sofort eine wilde Diskussion mit der Mineralöllobby, die sofort von irreparablen Schäden sprechen würde und dringend von der verwendung der Pipi-Weinessigmixtur abraten würde. Um es nochmal klar zu sagen: ich will Schnier hier ganz sicher NICHT unterstellen, seine Argumentationskette auf den Bedürfnissen von NOCH & Consorten aufzubauen. Sehr wahrscheinlich sind es wirklich die sachlichen Bedenken von fachkundigen menschen, die sich einfach Sorge um die Gesundheit ihrer Mitmenschen machen - sowas soll es ja selbst heute noch vereinzelt geben. Aber als bekennender verschwörungstheoretiker muss ich zumindest auch die andere Möglichkeit aufzeigen. Nur weil beim Begrasen noch niemand gestorben ist, heißt das nicht, dass es nicht möglich sei. Wie wahrscheinlich das ist, sollte jeder für sich selbst beurteilen. Benjamin hat jegliche Verantwortung für eventuelle Schäden von sich gewiesen - das ist gut und richtig.

[73] Norbert schrieb am 22.02.10 12:41 Uhr

einmal davon abgesehen ob die fliegenklatsche gefährlich ist oder nicht, ich hatte ja auch eine umgebaut. auf jeden fall gab mein begrasungsgerät relativ früh den geist auf, ich glaube für den dauerbetrieb ist die fliegenklatsche nicht geeignet. jetzt habe ich mir doch den originalen grasmaster gekauft da ich noch 9 m anlage begrasen muß. ich muß sagen, eine ganz andere welt. ein unterschied wie tag und nacht, der grasmaster begrast einfach gleichmäßiger und größere flächen sind viel besser zu machen.

[74] lukerl schrieb am 18.03.10 19:00 Uhr

bei mir funktioniert das nicht,auch die Led der Fliegenklatsche leuchtet nicht,Was soll ich tun ? :(

[75] Pixelschubser schrieb am 18.03.10 19:41 Uhr

Hallo Lukerl, eine Ferndiagnose ohne Bilder ist natürlich schwierig. Es gibt also etliche Möglichkeiten. 1. Batterien leer? 2. Batterien evtl. falsch eingelegt? (Sorry, sowas passiert leider ausch schon mal!) 3. Masseschluss bei der Montage 4. Defektes Bauteil auf der Platine 5. Irgendwo einfach keine Verbindung zum Sieb oder zur Nadel. Also, ich würde empfehlen, die ganze Geschichte nochmal in ihre Baugruppen zu zerlegen und genau nach Anweisung wieder zusammen zu bauen. Vermutlich wirst Du dann auf den Fehler treffen. Alles klar?

[76] Vladimír Kusý schrieb am 04.04.10 13:01 Uhr

Herzlichen Gruss aus Tschechien! Haette Ich mit Etwas Skepsis Begrassunggeraet gebaut,aber Ergebniss ist super!Meine Anlage ist Zwar nur ein Werkhof, wo Grass ist nur Selten, aber sehr Besonders Plaziert.Dafuer eignet sich Geraet sehr, und jetzt ist bei Meiner Modelbahnfreund, wo Arbeitet auch auf Volle Gas!Danke fuer gute Tip! Gruesst Vladimír

[77] Laszlo schrieb am 11.04.10 11:17 Uhr

Hallo! habe den Elektrostaten auch nachgebaut und bin begeistert! Was mich allerdings etwas stört, ist die Tatsache dass meine Fliegenklatsche die Ausgänge nicht kurzschließt, wenn ich den Taster loslasse. Kann ich das nachträglich einbauen? Weil wenn ich Sieb und Nadel zusammenbringe, gibt das nen ganz schön heftigen Funken. Den jedes Mal im Taster zu haben :-O. Und nimmt der Kondensator da nicht irgendwann Schaden? Gruß, Laszlo

[78] Super schrieb am 15.04.10 12:54 Uhr

Funktioniert super! Allerdings steht das normale Gras nicht so super, wie erhofft. Aber besser als vorher. Danke!

[79] Werner schrieb am 16.04.10 23:14 Uhr

Servus vom Alpenrand aus Südbayern, herzlichen Dank für Deinen hervorragenden, innovativen und Geld-sparenden Tipp. Ebenso vielen Dank (u well) für Deine ausführliche Anleitung. Habe es nachgebaut und bin begeistert vom Ergebnis. Nur einmal ist das Teesiebchen mit der Nadel in Berührung gekommen, wobei es ganz schön geknallt hat und mir das Gras aus dem Siebchen im wahrsten Sinn um die Ohren geflogen ist :-))

[80] Alex schrieb am 25.04.10 16:18 Uhr

Hallo, ACHTUNG MIT DEM BEGRAßER!!!!! Ich bin Märklin-M-Gleisfahrer und hab folgendes erlebt: Ich hab mich zum Begraßen auf die Anlage knien müssen, und war dabei auf den Gleisen gehockt. Die Fläche die ich begrünen wollte, habe ich mit Leim eingestrichen, und hab dann die Masse, wie erforderlich, in den Leim gesteckt. Als ich dann zum Begraßen anfangen wollte, habe ich vorsichtig gegen das Sieb geklopft, und mir hats derartig eine daufgehauen, dass ich das Ding in die Ecke geschmissen hab. Der Grund: Die Leimfläche ist direkt am Gleis gewesen, und so ist der Strom übers den Leim zum Gleis, und schlieslich durch mich zum Sieb gelaufen. => Aua!!! Ich hab beschlossen, das Ding nicht mehr zu benutzen, da es nicht das erste mal war, dass ich einen Stromschlag bekommen habe. Da muss man echt total vorsichtig sein, und jeden Handgriff überlegen, drum hab ich mir jetzt den NOCH-Begraßer bekauft, der ist sicherer. Viele Grüße

[81] Reiner schrieb am 01.05.10 17:48 Uhr

NO RISK, NO FUN............ich benutzt das ding seit 3 jahren und lebe noch ....

[82] Rainer schrieb am 28.05.10 13:24 Uhr

Hallo! Hab den Begraser soeben nachgebaut und bin vom Preis-Leistungsverhältnis mehr als nur begeistert, hat mich ca.4€ Material gekostet und als gelernter Elektroniker ne gute halbe Stunde Bastelarbeit. Das Ergebns auf meiner kleinen Testfläche schaut fürs erste Mal schon sehr akzeptabel aus und mit etwas Übung sicher noch viel besser. Danke für den tollen Tipp. Viele Grüße vom Bodensee

[83] Steffen schrieb am 31.05.10 20:03 Uhr

Super Anleitung.....und es Funktioniert :-) Allerdings nur wenn ich direkt über der geleimten Stelle das Gras durch das Sieb Klopfe :-( Sobald ich einen oder 2 Zentimeter weg bin, geht nix mehr. Die Grasfasern fallen einfach nur flach drauf :-( Vielleicht könnt ihr mir ein bisschen weiter helfen? Gruß Steffen

[84] Matthias schrieb am 22.07.10 18:33 Uhr

Habe den Artikel hier eben gefunden, da ich anständiges Gras für ein Diorama brauche und nicht bereit bin 150 Euro für das original Teil auszugeben. Eben in der Bucht drei Fliegenklatschen geordert. Bin gespannt wie der Umbau ist und wie es dann funktioniert, besser als nur draufkippen kann es ja eigentlich nur werden. :-) Danke für diese Anleitung! Steffen: Die Spannung wird zwischen dem Leim (über die Nadel) und dem Sieb aufgebaut, hast du keine Flüssigkeit (also dünnen Leim), dann kann das nicht funktionieren. Physikalisch müsste ich das eigentlich besser erklären können, aber das habe ich zu gut aus meinem Gedächtnis verdrängt. :-)

[85] Fliegenkiller schrieb am 26.08.10 16:36 Uhr

Bei Wikipedia findet sich zum Thema Elektrozaun ein Link zu einer Seite der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Dort wird die VDE-Vorschrift zum Thema Weidezaun zitiert. Die maximale Impulsenergie wird mit 5 Joule angegeben. Also 2,8-mal so viel Energie wie im Beitrag Nr. 32 genannt wurde.

[86] Fränky schrieb am 26.08.10 19:13 Uhr

Ich bin durch Zufall auf die Seite gestoßen, und ich glaube ich werde mir auch mal so ein Teil bauen. Habe mir mal den Gras-Master von Noch im Internet angeschaut, der sieht mir aber auch sehr zusammen gebastelt aus! Taschenlampengehäuse und Massekabel aussen angelötet. Hat ein 9V-Block und soll 15kV erzeugen. Was sagt denn da SCHNIERElektrostatik da zu? MFG

[87] Ernesto Silva schrieb am 02.09.10 13:52 Uhr

Hello, I am interested in buying an appliance "Gras-Master selber bauen" I do not know where to find. Please can you tell me where I can buy Thank you very much

[88] Benjamin schrieb am 02.09.10 18:33 Uhr

Ernesto, you can't buy it, you have to build it yourself. This website is an instruction how to do that. The price given in the title is the costs of the materials you will need. Regards

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